Grüne zur Energiewende

Dominic Herbst zur Energiewende: Solarstrom aus Photovoltaik sichert unsere Zukunft

Als günstigste und sehr zukunftstaugliche Form der Energieerzeugung erweist sich zunehmend die Nutzung der Sonne über Photovoltaik-Anlagen und trägt erheblich zum Klimaschutz bei. Das wurde bei der Veranstaltung „Energiewende in Privathaushalten – Nutzen, Gewinn und Praxistipps zur Solartechnik“ deutlich, zu der Bürgermeisterkandidat Dominic Herbst in Wulfelade am Mittwoch, 27. Feburar, über 40 Gäste begrüßen konnte.

Zu Beginn der Veranstaltung nutzte Dominic Herbst (rechts im Bild) die Gelegenheit, sich als Bürgermeisterkandidat dem Publikum vorzustellen. Er ging darauf ein, dass ihn der Kampf für saubere Energie und als Jugendlicher die Angst vor der Atomkraft zu den Grünen und in die Politik gebracht hatte. Herbst ist seit 2011 im Stadtrat vertreten und seit 2013 Fraktionssprecher der Grünen.

Dr. Godehard Kass zeigte zu Beginn seines Vortrages „Energiewende in Privathaushalten“ auf, dass die Energie der Sonne bald den größten Anteil der Energieerzeugung auf der Erde darstellen wird. Günstige Preise der Solarmodule machten dies möglich. Die Herstellungsenergie hat ein Photovoltaik-Modul nach nicht einmal zwei Jahren wieder produziert.

Besonders spannend für Privatpersonen ist die Möglichkeit, eigene Energie zu speichern. Hier verwies der Referent darauf, dass dies in naher Zukunft noch deutlich günstiger werde. Aber auch heute lohne sich ein gut dimensionierter Speicher schon für sehr viele Privathaushalte. Mini-Solaranlagen für den Balkon oder Garten, die lediglich in die Steckdose gesteckt werden müssten, fanden besonderes Interesse. Hier sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen der EU zwar gegeben, Deutschland arbeitet aber noch an einer Richtlinie zur Umsetzung.

„Dezentrale Energieversorgung macht uns unabhängig von großen Konzernen und von großen Stromtrassen wie etwa dem Südlink“ erklärte Dr. Kass. Das Thema Südlink kam in der anschließenden Diskussion und Fragerunde auf. Dazu Dominic Herbst: „Wir sind nicht die Erfinder einer solchen Stromtrasse. Dezentrale Speicherung und Vernetzung über Speicher erscheint uns sinnvoller. An einer solchen Stromautobahn haben insbesondere die Großkonzerne Interesse, die entweder mit der Stromdurchleitung oder an großen Offshore-Anlagen ihr Geld verdienen. Nun heißt es aber den aktuellen Entwurf ganz eng zu begleiten und so viel Schaden wie möglich von Neustadts Bürgerinnen und Bürgern abzuwenden.“

Zum Ende der Veranstaltung fasste Dr. Kass zusammen, dass die Energiewende mit der Sonnenkraft profitabel für Bürgerinnen und Bürger sei, da sie selbst zum Produzenten werden und sich unabhängig von Konzernen machten. Mit den Worten „Das sind wir unseren Kindern und Enkelkindern schuldig“ schloss der Grünen-Ratsherr seinen Vortrag.

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