Protest gegen Baumfällungen

Nach erfolgreichem Protest: Grüner Kandidat Herbst für Baumschutz­satzung

Angesichts des aktuellen Protestes in Poggenhagen zum Erhalt von Fällung bedrohter, teilweise ortsprägender Bäume dringt unser grüner Bürgermeisterkandidat Dominic Herbst darauf, die Diskussion um eine Baumschutzsatzung wieder in den Blickpunkt rücken.

In Poggenhagen wurde durch die Protestaktion der Bürgerinitiative Poggenhagener Forst und von fünf Grünen-Aktivisten am Samstag, 12. Januar, erreicht, dass von 13 zu fällenden Bäumen fünf stehen bleiben konnten. „Hier konnte ein toller Kompromiss zwischen dem vernünftigen Ausbau des Radweges an der Poggenhagener Straße und dem Naturschutz erzielt werden“, resümiert Herbst. Hintergrund: Ein Grundeigentümer am Ortsausgang hatte seine Bereitschaft erklärt, eine Landfläche für den Bau eines 2,50 Meter breiten Radweges der Region zu überlassen. Allein dadurch konnten vier, das Ortsbild prägende Linden erhalten werden. Auch eine Buche mit 90 Zentimetern Durchmesser konnte im Gespräch mit den Regionsverantwortlichen gerettet werden.

Schmerzlich denkt der Bürgermeisterkandidat der Grünen aber an die Abstimmung im Stadtrat 2016 zurück, wo die letzten Satzungen zum Schutz von Bäumen in der Kernstadt, Bordenau, Mardorf und Hagen abgeschafft wurden. „Ich habe das Gefühl, dass sich das Bewusstsein für den Baum- und Naturschutz bei vielen Neustädterinnen und Neustädter in den letzten Jahren noch mehr geschärft hat. Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir das Thema Baumschutz für Neustadt wieder diskutieren und eine Baumschutzsatzung für das ganze Stadtgebiet entwickeln. Seitdem alle Satzungen zum Schutz von Bäumen abgeschafft wurden, erreichen mich vermehrt Stimmen, die genau solch eine Satzung für ganz Neustadt fordern“ erklärt der Kandidat.

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